Allgemein und doch sehr speziell.
von verlag • 28.12.2006 • Kategorien: PolitikWarum sich am AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) Oldenburg immer wieder die Geister scheiden, auch wenn jeder Studierende ihn finanziert.

Eigentlich müssten AStA-Mitglieder sich bei jeder Neueinschreibung an der Uni Oldenburg gierig die Hände reiben. Bedeutet doch jeder neue Studierende ein Einnahme-Plus von satten € 180 im Jahr. Doch so einfach ist die Lage offenbar nicht. Bei Informationsveranstaltungen für Abiturienten warnt der AStA vor unbedachter Studiumsaufnahme, und auch die Erstsemester werden mit schonungsloser Offenlegung ihrer Studiensituation und harscher Kritik an den bestehenden Verhältnissen eher verunsichert und zum schnellen Verlassen der Uni animiert. Paradox? Nicht, wenn man den AStA der Oldenburger Uni ein wenig kennt.
Dann nämlich passt diese Haltung ganz gut ins Gesamtbild, das uneinheitlicher nicht sein könnte. Will man sich über die Arbeit des AStA informieren, kommt man nicht umhin, den entsprechenden Internetauftritt zu besuchen. Was der AStA grade macht, erfährt man theoretisch in den Protokollen der regelmäßigen Sitzungen, durch die sich die Studierenden informieren können, was denn so mit ihren Beiträgen zur studentischen Selbstverwaltung passiert. Doch leider existieren diese Protokolle teilweise gar nicht und sind in anderen Fällen in kryptischer Kurzschrift abgefasst. Für Transparenz sorgt das nicht und der nicht involvierte Studierende wird auch nach ausführlichem Surfen auf den AStA-Seiten immer noch kein wirklich klares Bild über das Tagesgeschäft seiner gewählten Vertreter bekommen haben.
Das mag einer der Gründe dafür sein, dass seit Jahren die Wahlbeteiligung bei den Stupa-Wahlen bei unter 15% liegt und sich die paar Hundert Stimmen dann auch noch auf mehr als zehn Gruppierungen aufteilen. Selbst amerikanische Präsidenten würden bei solchen Zuständen nicht mehr ganz so großspurig auftreten; Asten in Deutschland – denn die Uni Oldenburg ist bei den mageren Wählerzahlen keine Ausnahme – machen dennoch ungerührt einen allgemein gültigen Vertretungsanspruch für alle Studierenden geltend, ungeachtet der Tatsache, dass ihr demokratisches Mandat mehr als dürftig ist.
Sollte der AStA also angesichts von offenkundigem Desinteresse der Studierenden die Selbstauflösung beschließen und die Uni sich selbst überlassen? Sicherlich nicht, denn ohne den AStA würde den Studierenden jegliche Möglichkeit fehlen, wenigstens annähernd auf Augenhöhe mit Universitätsleitung und Hochschulpolitik zu debattieren. Außerdem übernimmt der AStA zentrale Service-Aufgaben für Studierende. Diese könnten ruhig von den Beteiligten selbst offensiver kommuniziert werden, aber das Selbstverständnis des derzeitigen AStA sieht ein allgemeinpolitisches Engagement als zentral an. Allgemeinpolitik aus einer so heterogenen Institution wie der Universität heraus zu betreiben, erscheint recht schwierig. Da dürften die privaten Interessen der einzelnen AStA-Vertreter die Leitlinien des Handelns bestimmen und die Universität in ihrer Gesamtheit ziemlich in den Hintergrund rücken.
Ein Beispiel dafür konnte man diesen Sommer verfolgen. Bemüht man die Protokolle der AStA-Sitzungen (die für den betreffenden Zeitraum glücklicherweise vorliegen), so findet man am 3.7.2006 den Vermerk, dass der AStA es ablehnte, die Veranstaltung des Studierendenforums Oldenburg »Zukunft ertragen oder gestalten?« finanziell zu unterstützen. Konkret wurde um Druckkostenzuschuss in Höhe von € 200 gebeten. Eigentlich seltsam, wenn der allgemeine Studierendenausschuss, der sich komplett aus Zahlungen von Studierenden finanziert, diese doch moderate Forderung ablehnt. Grotesk wird das Ganze allerdings, wenn man das Protokoll vom 26.6.2006 als Referenz hinzuzieht. Da stellen zwei Schülerinnen den Antrag auf Finanzierung eines großformatigen Flyers gegen die Fußball-WM und der AStA stellt ohne Gegenstimmen das Geld zur Verfügung. Veranstaltung von Studierenden für Studierende bleibt ohne Unterstützung, Protest gegen die WM in Deutschland von Schülerinnen wird gefördert. Wenn das die Definition eines allgemeinpolitischen Mandats ist, dann wundert auch die geringe Wahlbeteiligung nicht mehr.
Nun sollte man die gesamte Arbeit des AStA nicht an diesem zufälligen Beispiel fest machen. Es gibt etliche Bereiche, wie zum Beispiel die Vertretung der Interessen von Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten oder von ausländischen Studierenden, wo der AStA hervorragende Arbeit leistet. Auch beim Semesterticket und in der Sozialberatung wird mit viel Einsatz gearbeitet, doch sind es vor allem die widersprüchlichen und sperrigen Aktionen, mit denen der AStA sich im Bewusstsein der Studierenden einprägt. Zentrales Sprachrohr des AStA und erstes Mittel zur Kommunikation mit der Studierendenschaft ist beispielsweise die Zeitung des AStA, die einmal monatlich erscheint. Natürlich dürfen da die üblichen ideologisch verbrämten Tiraden wider Studiengebühren und Studienstrukturreform nicht fehlen, aber in diesem Sommer glänzte die AStA-Zeitung noch mit einer ganz anderen journalistischen Höchstleistung.
Über mehrere Ausgaben hinweg wurde sich ein regelrechter Grabenkampf mit dem studentischen Verein denkRäume e.V. geliefert. Auslöser war eine Veranstaltung dieses Vereins, bei dem der bayrische Innenminister Beckstein geladen war. Der AStA wollte protestieren, denkRäume machte vom Hausrecht des Veranstalters gebrauch und sorgte dafür, dass die Veranstaltung ohne Störungen durchgeführt werden konnte. Die Grundlage für einen wunderbar ideologisch aufgeladenen Krieg der Worte war gelegt. Was folgte, war eine Abfolge von offenen Briefen, polemischen Schriften und bitteren Worten, die mehrere Ausgaben der AStA-Zeitung füllte und die allermeisten Studierenden so herzlich wenig interessiert haben dürfte, wie der sprichwörtliche Reissack.
Ein ähnlich energisches Engagement würde man sich auch bei der Organisation des Studiengebührenboykotts in Oldenburg wünschen. Bundesweit rufen zur Zeit die Asten der Republik dazu auf, Studienbeiträge zwar zu zahlen, aber nicht an die Universitäten, sondern auf Treuhandkonten, um so den Hochschulpolitikern zu zeigen, dass die Studierenden zwar bereit sind zu zahlen, aber nur, wenn die Politik sich dadurch nicht veranlasst sieht, ihre Unterstützung der Hochschulen weiter einzuschränken. Zwar rühmt sich der Oldenburger AStA momentan damit aktiv, an einem solchen Boykott zu arbeiten, aber in Oldenburg hinkt man den Entwicklungen an anderen Unis doch stark hinterher. Zwar gibt es, mit einiger Verzögerung endlich ein Treuhandkonto (Stand: Mitte Dezember 2006), doch wurde noch immer kein Anwalt benannt, der die teilnehmenden Studierenden bei aufkommenden rechtlichen Problemen betreut. Besonders diese Betreuung ist aber extrem wichtig, denn es droht im schlimmsten Fall zu einer massiven Welle von Exmatrikulationen zu kommen, sollte das Boykottvorhaben in die Tat umgesetzt werden.
Es mag zwar stimmen, dass die 700 Besucher der Vollversammlung im November alle für einen solchen Boykott gestimmt haben und dass die Zahl der Besucher der Vollversammlung einen Höchststand in diesem Jahrzehnt darstellt, aber letztlich sind es eben nur 700 Menschen, die der AStA mobilisieren konnte. Das sind weniger als 10% der betroffenen Studierenden - und selbst diese 700 dürften langsam ungeduldig werden, weil sie mitbekommen, dass in Sachen Gebührenboykott in Oldenburg kaum etwas geht, außer großspurigen Ankündigungen.
So ist das halt mit AStA in Oldenburg. Von weniger als 8% der Studierenden gewählt und beseelt von der Idee, allgemeinpolitische Projekte umsetzen zu wollen, klafft eine gewaltige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wenn man damit anfangen würde, die wirklich solide Servicearbeit besser zu kommunizieren, und wenn man die permanente Frontstellung und Verweigerungshaltung gegenüber Unileitung und Hochschulpolitik zugunsten einer größeren Bereitschaft zu Konsens und Kompromiss aufgeben würde, dann könnte man auch eine breitere Akzeptanz in der Studierendenschaft erlangen. Aber vielleicht ist das ja gar nicht erwünscht?
mas | mf
verlag ist stadtpark
Email an den Autor | Alle Beiträge von verlag




Vielen Dank für diesen zutreffenden Bericht!
Wirklich zutreffend!
Die AStA der Uni Oldenburg ist steif vom Idealismus!
Mein persönlicher Höhepunkt:
Die Belegung der Mensazugänge um gegen Studiengebühren vorzugehen. Die Idee schon absoluter Schwachsinn.
Peinlich jedoch: AStA Mitglieder lassen keine Studierenden in die Mensa, sind aber alle mit Tabletts mit dem alternativ-Menu ausgestattet.
Danke AStA!
Meiner Ansicht nach, ist der Artikel polemisch geschrieben, schlecht recherchiert und es werden Halb- bis Unwahrheiten verbreitet. BILD-Zeitung lässt grüßen.
1. Fehler: Der AStA bekommt pro Studi nur knapp 35 Euro im Jahr, der Betrag 180 Euro ist schlichtweg falsch (falls das Semsterticket damit gemeint ist, davon hat der AStA finanziell nichts, die meisten Studierenden dagegen schon)
2. Die niedrigen Wahlergebnisse sind tatsächlich ein Problem, allerdings kein Oldenburg spezifisches. Überall im Land ist die Wahlbeteiligung bei studentischen Wahlen extrem niedrig ganz gleich ob rechte, unpolitische oder linke ASten vorrangegangen waren. Bei einer Umfrage im letzten Jahr im Oldenburg zeigte sich, dass zwar ein großer Teil der Studierenden die Arbeit des vorangegangen AStA mit unbefriedigend beurteilte, gleichzeitig aber gar nicht wussten, wer den AStA stellte. Es liegt sicherlich manchmal ein Informationsdefizit vor, auf der Seite vieler Studierender dominiert aber auch einfach die Interessenlosigkeit.
3. Die Auseinandersetung über einen strittigen Punkt zwischen denkRäume und AStA öffentlich zu machen, bringt demokratischer Diskussionskultur allemal mehr als ein vor Unwahrheiten strotzender Artikel wie dieser hier.
4. Zur Boykottgruppe: Schon auf der Vollversammlung, auf der die beiden Schreiber anscheinend ja nicht anwesend waren, wurde der Name des Anwalts mitsamt Anschrift genannt und auch auf der Homepage der Boykottgruppe ist dieser Name nachzulesen: Wilhelm Achelpöhler, Rechtsanwaltskanzlei Meisternst, Münster. Die Boykottgruppe besteht inzwischen aus ca. 40 Leuten und ist höchst aktiv. Es findet auf vielen Ebenen Zusammenarbeit statt (Fachschaften, DozentInnen, Verwaltung, Boykottgruppen anderer Universitäten, Schulen, Gewerkschaften), es wird wahnsinnig viel Aufklärungarbeit geleistet und die rec htlichen Aspekte wollen auch erledigt werden. Den Leuten, die sich sämtliche Freizeit kaputtmachen (ja OFT, daher die Mensatabletts bei den Infoständen, irgendwann müssen die Leute auch einfach mal essen und wir blockieren doch nicht die Mensaaufgänge, in dem wir neben den Treppen sitzen, oder????), nun nur großspurige Ankündigungen vorzuwerfen ist eine bodenlose Frechheit. Vor allem weil Oldenburg dafür, dass wir noch mehr Zeit als beispielsweise die Fachhochschulen in Emden, Wilhelmshaven haben, sehr viel weiter ist als die meisten Hochschulen in Niedersachsen.
Das sind nur wenige von vielen Kritikpunkten an dem Artikel, um polemisch zu enden: Die Pfütze, in der die Stadtparkschreiber nach Dreck gefischt haben, war auf jeden Fall die falsche. Mit Dreck um sich werfen, kann jeder. Informativ und wahrheitsgetreut schreiben eben nicht!
Also, das mit den Zahlen und so weiter sei mal dahingestellt, darum geht es mir nicht so sonderlich. Ich denke auch, dass die Leute, die aktiv sind, sich Mühe geben und was erreichen möchten- Entscheidend ist für mich im Artikel des Stadtparks der letzte Absatz, konkret: “Wenn man damit anfangen würde, die wirklich solide Servicearbeit besser zu kommunizieren, und wenn man die permanente Frontstellung und Verweigerungshaltung gegenüber Unileitung und Hochschulpolitik zugunsten einer größeren Bereitschaft zu Konsens und Kompromiss aufgeben würde, dann könnte man auch eine breitere Akzeptanz in der Studierendenschaft erlangen.”
Als jemand, der selbst sieben Jahre an der Uni Oldenburg studiert hat, kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Artirkel. Mögen vielleicht auch einige Fakten lt. obigen Kommentar nicht stimmen, so trifft der Artikel doch das, was sicher viele Studenten für einen Eindruck vom AStA haben. Abgesehen von den sehr guten Sozialberatungen in allen möglichen Bereichen haben ich und auch viele Kommilitonen, die ich kenne, sich oft gefragt, in welchen Fragen der AStA eigentlich das Interesse der breiten Mehrheit der Studenten vertritt. In solchen und ähnlichen Projekten wie z.B. “Faire Fußbekleidung” oder “Flecktarnmode” sicherlich nicht. Daher sollten sich die AStA-Vertreter die geäußerte Kritik ruhig mal zu Herzen nehmen. Anstatt sich beleidigt zu fühlen wäre es angebrachter, darüber nachzudenken, welche Themen den Oldenburger Studenten wirklich wichtig sind. Wenn der AStA sich dannn dort engagiert und das auch publik macht, wächst auch sicher das Interesse der Studenten an dem, was der AStA tut. Und eventuell auch das Interesse sich selbst zu engagieren!
Super Artikel, interessant geschrieben und längst überfällig!
Den in den Kommentaren geäußerten Vorwurf der schlechten Recherche kann ich nicht beurteilen, den Vorwurf der Polemik würde ich jedoch nicht gelten lassen: Im Gegenteil, der Autor bemüht sich ja zunächst um eine “Bestandsaufnahme”. Dass die Legitimation und die Außendarstellung ein riesiges Problem sind, ist objektiv jedem sofort klar. Dass der “Grabenkampf” der “demokratischen Diskussionskultur diene” stützt ja nur die Auffassung des Autors (Abs.4).
Ich bin inzwischen an einer anderen Uni und erlaube mir mal einen Vergleich: Die Begrüßung der Erstsemester durch den Asta OL war im Prinzip ein “vergesst alles was der Präsident euch gerade gesagt hat” und hat verdeutlicht, dass der Selbstzweck des Astas die Konfrontation ist und die Probleme der Studierenden eher Mittel zum Zweck. Da fühlt man sich ab Minute 1 verarscht und das schlägt sich in der Wahlbeteiligung wieder.
An meiner jetzigen Uni ist die Wahlbeteiligung zwar nur unwesentlich höher, aber die Wahlen und Kandidaten sind Gesprächsthema und es wird weniger dogmatisch in einer Reihe von studentischen Zeitungen/Blogs darüber berichtet. Es geht halt mehr um die Sachthemen, weil die Asta-Kandidaten offen kommunizieren: Es gibt eine Menge Probleme, gehen wir sie konstruktiv an! “Was passiert mit meinen Gebühren?” statt “Studiengebühren Nein!”, “Für wen lohnt sich Bachelor statt Master?” statt “Nieder mit Bologna!”. Schließlich ganz profan: “Wie organisieren wir für uns (die Studenten) zuverlässige Kopierer oder den Zugriff auf Beamer” statt “Veganische Schuhe an der Uni!”.
Dahinter steht die Auffassung, dass der Asta sich professionell (!) um die ernstzunehmenden (!) Belange der Studenten kümmert und dadurch ein legitimer und kompetenter Vertreter gegenüber anderen Organen der Uni ist.
Die Pflege der Diskussionskultur ist heute kein primäres Anliegen der Studenten mehr, jedenfalls nicht durch einen aufgesetzten Asta; in Oldenburg hat dies immer den Anschein der Bevormundung der “unmündigen” Studenten.
Ich behaupte, dass es immer noch einen großen Bedarf für Asten gibt, und auch einen großen Rückhalt für deren Arbeit. Sofern diese an den tatsächlichen Problemen orientiert ist, davon gibt es ja genug. Blöd aber wahr: Studium ist heute keine Selbstverwirklichung (mehr), sondern Berufsausbildung.
Ich kann verstehen, dass man sich bei diesem Bericht auf dem Schlipps getreten fühlt. Die polemischen Aussagen des Asta Oldenburg sind weitreichend bekannt.
http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~blume/gum/index.html
Ist eine Seite, in der sich eine der Asta-tragenden Gruppen vorstellt. Man sollte einfach mal über die Rechtschreibfehler hinwegsehen und diese Seite einmal genau durchlesen. Parolen statt Inhalte oder wie war das noch
Ferner kommen sich junge Studenten verarscht vor. Man hat zum Beispiel AfA kaum gewählt und die wären für eine Koalitionsbildung auch nicht von Nöten gewesen, aber dennoch ist diese Hochschulgruppe wieder im Asta vertreten. Der Einzelne sieht also keinen Nutzen seiner Stimme!
Ferner muss man sich die Kandidaten der astatragenden Listen genau betrachten. Manchmal stehen dort nur wenige Semester, allerdings ist die gesamte Hochschulzeit länger als die meisten Ersties alt sind. Studieren diese Menschen tatsächlich oder gibt es keine studentische Selbstverwaltung mehr?
Schülern Gelder zu geben, damit diese Flyer gegen die Fußball-WM machen können??? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Asta solche Aktionen unterstützt. Ich weis allerdings auch nicht den Tenor der Flyer. (Obschon ich mich nicht vertreten fühle durch Leute, die ein Ereignis angreifen, dass der Völkerverständigung dienen soll.)
Die Auseinandersetzung mit DenkRäume ist wahrlich eine Sache für Dich. Sicherlich kann man dafür oder dagegen sein, dass Herr Beckstein nach OL kommt. Man kann sich allerdings auch in Diskussionen zu den Angriffspunkten äußern und nicht versuchen die Veranstaltung zu zerstören! So würde Demokratie ablaufen!
Wenn man eine Demo veranstaltet, wäre es auch klasse, wenn man bei der Intention einer Demonstration bleiben würde und nicht alles mögliche, was einem gerade passt auf dieser angreift. Das kann man auf eigenen Demos machen, aber man kann nicht erwarten, dass jeder gerne bei allem mitmarschiert und einfach ja sagt. (Ferner hat man auch nicht verstanden, warum man versucht hat, der Demonstration davonzufahren… Das Fahrverhalten des Fahrers des Hauptwagens hat die Demo immer kleiner gemacht…)
Lieber Asta verschreckt nicht Eure Studenten…
Ist aber auch eh egal… die meisten wissen ja nicht einmal, was ihr macht oder das sie Mitspracherecht haben. (Was allerdings auch teils eigene Schuld ist….)
Also gleich jeden Artikel mit Bild-Niveau zu titulieren ist doch sehr einfach.
Sicher sollen die AStA-Mitglieder etweas essen (Die AStA hat den Mensaaufgang besetzt, so dass nur ein Aufgang zugänglich war, ich konnte nicht essen, weil 30Minuten anstehen in einer 30Minutenpause nicht mehr zum essen ausreicht!).
Sicher ist es toll, wenn sie ihre Freizeit opfern. Aber bei vielen fragt man sich doch schon, ob sie aufgrund der Arbeit oder den Vergünstigungen in der AStA ist weil man doch nach 18 Semestern mehr Gebühren zahlen muss.
Was ich nun wirklich absolut den Höhepunkt finde ist, dass man sich als Studierender von der AStA “INTERESSENLOSIGKEIT” vorwerfen muss. Das kommt doch echt einem unteren Niveau.
Vielleicht sollte sich die AStA erst nach den Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden kümmern anstatt wie eine Horde durch die Uni zu rennen, und Veranstaltungen zu stören.
Ich möchte gerne, wenn es um meine Studiengebühren geht, seriöser informiert werden anstatt mit Trillerpfeifen und danach ne 40 Sekunden Ansage. Der Veranstaltung wird durch diese Unruhe mindestens 20 Minuten effektive Zeit gestohlen.
Liebe AStA, fragt euch selbst mal, warum sich kaum freiwillige zum Treuhandkonto entscheiden. Das hat nichts mit Interesselosigkeit sondern mit einer schlecht informierenden AStA die nicht mit Studierenden umgehen kann zu tun!
Wenn es denn nur bei 18 Hochschulsemestern bleiben würde…
Es geht mir eigentlich um die, die länger als 18 Jahre behaupten Studenten zu sein oder nur ein Studium vorschieben! (Da ist mir auch ein Semester schon zu lange.)
Naja…. Asta hat ja mal gesagt, dass deren Sitzungen öffentlich sind und alle erschienenen stimmberechtigt sind. Nun könnte man ja einfach mal mit der zahlreichen Studenten da auftauchen. (Allerdings würde es nie klappen. Denn die Regierungsmitglieder können sich auf eine Ausnahmeregelung berufen, wenn man nicht deren Meinung ist. Daher dient dieses Angebot nur den Zweck Abstimmungen zu ihren Gunsten zu beschönigen.
Naja, man könnte es drauf ankommen lassen.
Oder Wahlboykott
Ein Wahlboykott der AStA gibt es ja schon seit längerem. Wird aber von den AStA Mitgliedern ganz einfach als Desinteresse gedeutet.
Zunächst einmal kann man den Asta nur mittelbar wählen. Man selbst kann allerdings das Studierendenparlament wählen, die dann den Asta beschließen.
Du musst es einfach ein Wenig anders sehen. Bei der geringen Wahlbeteiligung, zählt Deine eigene Stimme um so mehr! Wenn Dir der Asta nicht gefallen hat, wähle Ende Januar doch einfach eine andere Liste.
Von den Listen des Astas treten Gum-Li, BISON und AfA an…
Wenn Du nicht noch einmal dasselbe willst, wähle eine andere Liste und bringe viele Freunde mit, dann dürften die draußen sein.
Ja, mit dem Stupa stimmt. Hab ich etwas durcheinanderbekommen.
Du hast recht, so eine Aktion würde vielleicht was bringen
die mehrzahl von Asta ist nicht Asten…
Und auch für diesen Thread gilt: wir freuen uns über jeden Kommentar, möge er auch noch so kontrovers sein.
Zwei Vorgaben gibt es allerdings: gültige Emailadresse und minimale Einhaltung üblicher Umgangsformen. Wer der Ansicht ist, hier beleidigend werden zu müssen: wir können den Absender anhand der IP-Adresse nachvollziehen.
Beste,
MF