»Grillen mit GOMD.«

von abo • 29.05.2008 • Kategorien: Allgemein, Interview, Musik

Man stelle sich vor: Ein großer Balkon, ein lauwarmer Frühlingsabend, ein Bier in der rechten Hand, das Mikro in der linken, dabei der Duft von Grillfleisch –und das alles noch im »Viertel« der schönen Hansestadt Bremen. Mit mir am Tisch sitzen die fünf unglaublich sympathischen Bandmitglieder von GOMD, die sich vor kurzem in die Endrunde des »John Lennon Talent Award« gespielt haben.

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Wofür steht eigentlich »GOMD«?
GOMD: (lautes Lachen) Die politisch korrekte Erklärung ist, dass es ein multifunktionales Wort ist, das man in jeder Situation und zu allem sagen kann. Unsere Band besteht ja aus zwei Geschwisterpaaren plus Dorit. Und bei uns zu Hause (Ben und David) war »Gomd« eher ein Schimpfwort… Aber es steht somit ja ebenfalls für ein familiäres Geflecht, wie wir ja auch eines sind.
Neben der Musik studiert oder arbeitet ihr ja auch. Gibt es da Situationen, in denen man sich entscheiden muss: Lernen oder proben?
GOMD: Ja, klar. Es ist zumindest so, dass wir alle von der Musik nicht leben können und die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist ja auch eher gering. Deshalb können wir aber nicht sagen, dass ein Auftritt Vorrang hat, wenn eine wichtige Examensklausur ansteht. Wenn nun eine wichtige Prüfung ist, dann ist diese halt wichtiger. Und wenn es darum geht, mal ein Seminar sausen zu lassen, dann ist die Probe wichtiger. Es kommt halt immer drauf an.
Im Dezember habt ihr in Eigenregie euer erstes Album »Alter Ego« veröffentlicht. Wie war das Gefühl, die fertige CD in der Hand zu halten?
GOMD: Schön… Nach solch einer langen Zeit. Das war ja ein Mammutprojekt. Wir haben über ein Jahr daran gearbeitet, weil wir auch nicht so viel Zeit hatten. Wir mussten immer sehen, dass wir uns nachmittags treffen und zwei, drei Stunden aufnehmen – und da schafft man nicht so viel. Wir haben es dann unserem Jan zu verdanken, dass alles so funktioniert hat, weil er alles aufgenommen, gemischt und in der Tonmeisterei in Oldenburg gemastert hat.
Was, würdet ihr sagen, ist besonders an eurer Musik?
GOMD: Mein zerbrechlicher Gesang (Dorit) … (lautes Lachen) Das haben wir zumindest beim »John Lennon Talent Award« gelernt. Da wurden wir ja gecoacht und diejenigen haben uns gesagt, dass meine Stimme im Spannungsfeld zwischen Power und Zerbrechlichkeit liegt. Nichtsdestotrotz macht der Kontrast zwischen der weicheren Stimme und der teilweise härteren Spielart plus unsere unterschiedlichen Musikgeschmäcker vermutlich das Besondere aus.
Wo kann man euch denn das nächste Mal live sehen?
GOMD: Am 14.06.2008 spielen wir auf dem Sommerfest vom Uni-Wohnheim Vorstraße in Bremen. Wir wollten da auch schon immer gerne spielen – und diesmal hat es irgendwie geklappt. Aber wir versuchen in diesem Jahr noch viele Auftritte zu spielen, weil wir das im letzten Jahr ein wenig vernachlässigt haben. Plus: Wir brennen auch drauf, bald wieder neue Lieder zu entwickeln.

Mehr Infos unter: www.gomd.de oder www.myspace.com/gomdrock

abo ist Anna-Lena Borchert
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