»Ein massiver Verstoß gegen die Metall-Gesetze…«

von abo • 28.10.2008 • Kategorien: Allgemein, Gewinnen, Interview, Musik

… das sagt ihr Produzent Mirco Dalos über Immortal Sin. Gleichzeitig bedenkt er die Cuxhavener aber mit Lobeshymnen à la »Potential ist mehr als da« und verweist auf die teilweise sozialkritische »Schicht unter der Schicht«. Interview mit Verlosung!
Die Melodic-Metaller aus Cuxhaven veröffentlichten Ende September europaweit ihr neues Album »Sealed in Sin«. Wir trafen sie in ihrem Aufnahmeraum in Rastede.

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Seit 2006 habt ihr an eurem zweiten Album gearbeitet. Wie war das Gefühl, als es fertig war?
Immortal Sin: Es war schon überwältigend und wir waren natürlich stolz. Man hatte mit solch einem Endprodukt nicht gerechnet, da wir schon ein wenig herumexperimentiert hatten. Zudem kamen noch die Einflüsse von unserem Produzenten Mirco dazu.

Was unterscheidet diese CD von eurer ersten Platte?
Immortal Sin: Mehr Songs und im Booklet gibt es eine DVD (lautes Lachen). Naja, aber vor allem gab es eine Band-Umbesetzung. Der gravierendste Unterschied ist, dass wir nun männlichen und weiblichen Gesang haben. Diese Idee kam allerdings erst durch einen Zufall zustande, aber wir sind ziemlich zufrieden damit.

Wie seht ihr eure musikalische Entwicklung in den vier Jahren?
Immortal Sin: Es hat sich vieles verändert. In der ersten Besetzung hatten wir kein Keyboard dabei. Da war alles noch viel metallischer, mehr Richtung klassischer Metall. Durch das Keyboard kam sehr viel Melodie dazu wie auch andere Song-Ideen. Dadurch schlugen wir eine andere Richtung ein. Insgesamt war es ein Schritt nach vorne.

Mit welchen Ambitionen macht ihr Musik?
Immortal Sin: Klar hat man ja irgendwelche Wunschvorstellungen und wir würden uns freuen, wenn viele Leute unsere Platte kaufen und zu unseren Konzerten kommen würden. Allerdings müssen wir ja auch vieles unter einen Hut kriegen, da wir alle berufstätig sind und nicht von der Musik leben können. Als nächstes streben wir erst einmal an, live präsent zu sein und in vielen Clubs wie auch auf Festivals aufzutreten – u.a. auch in Oldenburg.

Ihr wirkt doch alle recht dunkel. Spielt man als Band mit dem Image?
Immortal Sin: Klar spielen wir ein wenig damit, da wir ja auch musikalisch einige Gothic-Einflüsse haben. Zusätzlich haben wir ja auch alle unseren eigenen persönlichen Musikgeschmack, der sich auch optisch äußert.

Stimmt es eigentlich, dass Metall-Fans den Bands treuer sind und noch eher CDs kaufen?
Immortal Sin: Ja, das können wir bestätigen. Metall-Fans haben einfach einen anderen Bezug zur Musik. Das beste Beispiel dafür ist das Wacken. In der Metallszene Fuß zu fassen, ist zwar schwierig, aber wenn du drin bist, gehörst du zur Familie. Das ist so.

In diesem Jahr habt ihr das zweite Mal auf dem Deichbrand gespielt. Wie war es, dort aufzutreten?
Immortal Sin: Schlammig (lautes Lachen). Die Sonne schien in Strömen. Wir hatten aber noch Strom. Das war positiv. Ansonsten stand das Publikum knietief im Schlamm und der Sound war ein wenig wässrig, aber grundsätzlich hat es natürlich Spaß gemacht.

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Mehr Infos und Termine unter www.immortal-sin.de.

stadtpark verlost 3 x die aktuelle CD von Immortal Sin. Einfach folgende Frage beantworten: Wie heißt das neue Album von Immortal Sin? Postkarte oder E-Mail mit Kontaktdaten bis 30.11.08 an die Redaktionsadresse oder an gewinnen@stadtpark.info, Stichwort »Sin«.

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