CD-Rezensionen 03/09 (Teil II)
von abo • 25.02.2009 • Kategorien: Allgemein, Musik, RezensionenCD des Monats:
»Now, Now Every Children – cars«
Nach zwei veröffentlichten EPs im letzten Jahr legen die aus Blaine, Minnesota stammenden Cacie Dalager (Gesang, Gitarre) und Brad Hale (Schlagzeug) nun ein Debüt vor, welches definitiv gefällt. Von Kindesbeinen an machen die beiden schon zusammen Musik, früher noch in der High-School-Blaskapelle, heute in Form von herrlich-leichtem Indierock. Auf »Cars« findet man elf Songs vom schnellen Leben auf dem Highway, die von ordentlichem Geschrammel (»In my Chest«) bis zur himmlischen Ballade mit Glockenspieltönen (»Friends with my Sister«) alles bieten. – Schöne Melodien, über denen die wunderbare Stimme Dalagers schwebt. Eine Platte, die man mit dem ersten Ton schon mag.

Afternoon Records/Tapete Records
»The Whitest Boy Alive – rules«
Ein sonniger Sound frisch aus einem Strandhaus in Mexiko auf Platte konserviert – einschließlich leichter Discoklänge, die z.T. ins Housige abrutschen. Erlend Oye & Co. setzten sich bei der Produktion (womöglich zum Selbstschutz) eigens »Regeln«: Nicht mehr als vier Jungs in einem Raum, keine Effekte und die Musik muss live in One Takes aufgenommen werden. Regeln hin oder her: Sehr empfehlenswerte und tanzbare Platte.

Bubbles Records/Groove Attack
»Mando Diao – give me fire«
Es soll wie das weiße Album der Beatles sein, kein Lied soll dem anderen gleichen. – Und tatsächlich: Das fünfte Album der Schweden ist überraschend abwechslungsreich. Im bandeigenen Studio in Trånsgund sowie in Los Angeles nahmen die Mannen um die Frontmänner Gustaf Nóren und Björn Dixgård zwölf bunt gemischte Songs auf, welche überraschend anders, aber trotzdem nach Mando Diao klingen. Weitaus besser als das letzte Album.

Vertigo/Universal
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