Tierheime in Not

von cell • 26.03.2009 • Kategorien: Allgemein, Politik

Vielen geht es in diesen Tagen finanziell schlechter, davor bleiben auch Tierhalter nicht verschont. Zahlreichen Menschen wird die Haltung eines Haustieres, vor allem wenn dieses krank ist und somit regelmäßig Tierarztkosten anfallen, zu teuer. Und so landen davon immer mehr Tiere in Tierheimen.

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Dadurch schießen entsprechend auch die Kosten immer mehr in die Höhe. Denn natürlich wird in den Tierheimen dafür gesorgt, dass möglichst jedes Tier die Behandlung bekommt, die es benötigt. Aber woher kommt das Geld dafür?
Das Tierheim Oldenburg finanziert sich zum Teil durch einen monatlichen Zuschuss von der Stadt, aus Abgabe- und Vermittlungsgebühren und durch Geld für aus den umliegenden Gemeinden aufgenommene Fundtiere. Das Tierheim ist zuständig für die Stadt Oldenburg und für die Gemeinden Edewecht, Bad Zwischenahn und Westerstede, mit denen Vereinbarungen für Fundtiere geschlossen wurden: Das Tierheim nimmt diese auf und erhält dafür von der jeweiligen Gemeinde eine Pauschale (z.B. für einen Hund 210 Euro) – egal, wie lange sich das Tier anschließend im Tierheim aufhält. Und so übersteigen die Kosten, die bis zur Vermittlung der Tiere anfallen, diese Pauschalen oft bei weitem.
Nicht nur die Fundtiere, auch die anderen Tierheimbewohner benötigen natürlich Futter, medizinische Versorgung und zahlreiche andere Dinge, wie Leinen, Kratzbäume etc. Dies alles wird u. a. auch durch Spenden finanziert. Und die erhält das Tierheim in der Regel in Form von Sachspenden, wie etwa Tiernahrung, alten Handtüchern oder Katzenstreu. Besonders Futter wird gerne und zahlreich gespendet.
Doch was wirklich fehlt, ist Geld. Denn die Tierarztrechnungen sind hoch. Tumore und Rolllider müssen entfernt und chronische Erkrankungen wie z. B. Diabetes behandelt werden. Manche Neuankömmlinge benötigen eine sofortige Not-OP, weil sie sonst nicht überleben würden. In solchen Momenten wird der finanzielle Aspekt aber erst einmal außen vor gelassen, denn die Not der Tiere steht immer an erster Stelle.
Hinzu kommen Kosten für Hundetrainer, da viele Hunde verhaltensauffällig sind und um früher oder später vermittelt werden zu können, erst einmal in die Hundeschule müssen.
Damit das Tierheim Oldenburg auch weiterhin für möglichst viele in Not geratene Schützlinge ein Zufluchtsort bleiben kann, wird hier dringend Unterstützung in Form von Geldspenden benötigt.

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Tierheim Oldenburg
Nordmoslesfehner Straße 412
26131 Oldenburg
Tel.: 04 41 – 50 42 93
www.tierheim-ol.de

Spendenkonto:
Konto-Nr.: 2 181 940 401
BLZ: 280 217 05 (OLB Hude)
Verwendungszweck: »Tierheim als Chance«

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-17 Uhr | Mi geschlossen
Zusätzlich jeden 1. Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr

cell ist Claudia Ellebrecht
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