Ein Joghurt namens Annika

von alf • 26.06.2009 • Kategorien: Allgemein, Literatur, Rezensionen

Vom WG-Leben als Student versprechen sich die meisten wahrscheinlich eine lockere Zeit mit guten Freunden, aber wie Marcus Werner in seinem zweiten Roman schildert, kann es sich auch recht bizarr gestalten.
Dass es hier kaum um das normale Studentenleben und den Alltag an der Uni geht, wird dem Leser spätestens dann klar, wenn sich Jura-Student Jan in eine pikante Drogenaffäre verstrickt. Ansonsten dreht sich für Jan und seine Mitbewohner alles um Sex und den Verlust der Jungfräulichkeit. Um seine Figuren zu beschreiben, bedient sich der Autor allerlei Studenten-Klischees, was zwar recht gewollt erscheint, aber durchaus unterhaltsam zu lesen ist. Abgesehen von der kruden Story überzeugt der Roman letztendlich als lockerer Lesespaß mit viel Sprachwitz.

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Marcus Werner, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 320 Seiten, ISBN 978-3-499-24852-8

alf ist Alexander Frank
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