EWE Baskets & Co.

von verlag • 8.02.2010 • Kategorien: Allgemein, Sport

Gorees Verpflichtung bringt Wende

Auf eine inzwischen fast zehnjährige gemeinsame Bundesliga-Zeit können die Basketballer der New Yorker Phantoms und der EWE Baskets Oldenburg zurückblicken. Seit dem Aufstieg der Huntestädter im Jahr 2000 trafen sich die niedersächsischen Rivalen bereits in 25 Pflichtspielen – 15 gingen an die Oldenburger. An diesem Sonnabend ist es wieder einmal soweit: Ab 14.45 Uhr gastiert der amtierende Deutsche Meister in der Volkswagenhalle und möchte seine bislang durchwachsene Auswärtsbilanz (vier Siege und fünf Niederlagen) aufbessern und zudem den fünften Liga-Sieg am Stück einfahren. Auch die Hausherren vertrauen dem Gesetz der Serie: Ihnen gelangen zuletzt gleich sechs Erfolge am Stück. Der NDR zeigt im »Sportclub live« ab 17 Uhr Ausschnitte der Begegnung.

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Einen bewegten Saisonverlauf haben die Phantoms inzwischen hinter sich: Einer makellosen Auftaktbilanz von fünf Siegen – die erste Niederlage gab es dann ausgerechnet in Oldenburg – ließen die Südniedersachsen elf Niederlagen aus 14 Spielen folgen. Spätestens nach einem 90:65 gegen Paderborn und der anschließenden Verpflichtung von Marcus Goree, mit dessen Hilfe fünf weitere Erfolge glückten, haben sich die Braunschweiger unter Regie von Trainer Sebastian Machowski inzwischen aber wieder um eine Playoff-Teilnehme beworben.

Der Euroleague-erfahrene Goree, der in der Bundesliga 2001/2002 auch schon für Frankfurt aktiv war, vermochte es zuletzt blendend, verletzungsbedingte Lücken im Phantoms-Kader zu stopfen. Blessuren und Ausfälle waren bislang ein verlässlicher Begleiter der Braunschweiger – aktuell fehlt noch immer Center Nate Fox, dem eine Sehne im Fuss riss, zudem muss Tomasz Cielebak mit einer Herzmuskelentzündung aussetzen. Michael Hicks hingegen wirkt nach überstandener Operation inzwischen wieder mit.

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Die Ausgeglichenheit des Kaders macht Braunschweig schwer berechenbar – neben einem im Schnitt zweistellig punktenden Quintett (Yassin Idbihi, Heiko Schaffartzik, Jason Cain, Brandon Thomas und Hicks) sorgen auch Goree, Kevin Hamilton und John Allen für zuverlässige Punktausbeuten. Fester Bestandteil der Rotation ist zudem der deutsche Flügelspieler Nils Mittmann. Während Goree, Cain und Idbihi großen Rebound-Hunger besitzen, zeichnen Hamilton (5,8 Assists pro Partie) und Schaffartzik (3,6) für viele erfolgreiche Vorlagen verantwortlich. Dass insbesondere dem Ex-Oldenburger Schaffartzik (2006/2007 für die EWE Baskets aktiv) kein Platz bei seinen Dreiern gelassen werden darf, ist den Oldenburgern nicht erst seit seinem Gala-Auftritt in der Vorwoche in Gießen bewusst – da traf der Nationalspieler sieben seiner zehn Versuche von jenseits der 6,25-Meter-Linie.

Baskets-Trainer Predrag Krunic kann auf einen vollständigen Kader setzen, der erneut durch Leif Troelenberg vom Kooperationspartner Oldenburger TB komplettiert wird.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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